Treibjagd in Matapegas – Extremadura
Matapegas ist ohne Zweifel eines der emblematischsten Anwesen in Extremadura. Sein Name ist eng mit der Geschichte der spanischen Treibjagd verbunden, da es in der Nähe der mythischen Jagdgebiete von Antonio Covarsí liegt, und es wird zudem in seinen Schriften und jagdlichen Erinnerungen erwähnt.
Das Gebiet besteht aus einer Abfolge von Tälern und Hügeln, die mit dichten Ginstersträuchern bedeckt sind, und bietet einen außergewöhnlichen Rückzugsort für eine bedeutende Population von Wildschweinen. Unter ihnen sticht eine der bekanntesten Besonderheiten des Anwesens hervor: das gelegentliche Auftreten einiger albino Exemplare, die einen zusätzlichen Reiz für eine bereits sehr besondere Treibjagd bieten.
In der Zone des Morrón del Rosal, flankiert vom gleichnamigen Tal, befindet sich auch eine interessante Population von hochwertigem Rotwild, die in den letzten Saisons mit einigen herausragenden Trophäen überrascht hat. Zudem sind in bestimmten Bereichen des Anwesens zunehmend einige Rehe und Mufflons zu sehen, obwohl beide Arten sich noch in der Konsolidierungsphase befinden, wobei ein verantwortungsvolles Management entscheidend ist, um ihre Zukunft zu sichern.
Es handelt sich um eine sehr unterhaltsame Treibjagd, die durch lange Kämpfe, laufende Bellen und kontinuierliche Jagdbewegungen gekennzeichnet ist, die den Jäger den ganzen Tag über aufmerksam halten werden. Die Standorte sind vielfältig, wobei einige Positionen in den Sopiés breiter sind, während die mittleren Schüsse und die klassischen Schneisen, die so gute Würfe bieten, überwiegen.
Die Kombination aus Geschichte, Tradition, Fülle an Wildschweinen, Qualität des Wildes und der Schönheit des Geländes macht Matapegas zu einer dieser Treibjagden, die jeder Jagdliebhaber mindestens einmal erleben sollte.
Ohne Zweifel ein Tag, der keinen Jäger gleichgültig lassen wird.